Klavierflügel

Ihr erinnert euch an den “Das braucht ihr” – Kasten? Hier ist die Idee.

Das Piano

Tatsächlich handelt es sich hier um meine erste selbst erstellte Form. Nein, damals ich hatte keinen 3D Kuchen im Sinn, aber ja, irgendwie cool wäre das schon gewesen. Den Kuchen auf Füße zu stellen und ein richtiges kleines Piano vor sich zu haben – Ja die Vorstellung hat was! Ich wollte Ursprünglich nur einen “Normalen” Kuchen mit Creme gestalten. Es erwies sich als gar nicht so leicht, aber es hat mich viel gelehrt. Lasst mich euch eins sagen: “Diese Formen eignen sich absolut nicht um eine Torte zu erstellen. NEIN!”. Ihr könnt damit lediglich Kuchen formen. Zur Deko bleibt euch also keine Creme sondern ehre Fondant, Schokoladenmodeliermasse, Kekse Glasur und Zuckerschrift. Ich muss hier also nicht erwähnen, dass meine Creme Idee nicht so ganz funktioniert hat, wie ich es mir vorgestellt habe. Aber die Form war wirklich toll und so teile ich meine Idee nun mit euch.

Ich habe mir zuerst ein Bild aus dem Internet gedruckt, dass meinen Vorstellungen für die Form entsprochen hat und es per Hand vergrößert.

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Natürlich musste ich es vergrößern, denn ihr wisst ja selbst wie klein ein Bild auf Seitengröße ist. Das Vergrößern ist aber gar nicht schwer, denn ihr malt im immer gleichen Abstand eine neue Line um euer Bild herum. Dann zeichnet ihr die neue Schablone auf festen Tonkarton auf und schon habt ihr den Boden für eure Form. Nur noch ausschneiden, dann ist der erste Teil schon mal erledigt. So einfach geht’s!

Form auswählen – Aufzeichnen und vergrößern – Ausschneiden

Wenn ihr diesen Grundstein schließlich habt, dann benötigt ihr noch einen Rahmen und den formt ihr so:

Schneidet einen Streifen Tonkarton ab. Meine Standarthöhe für diesen Streifen ist 8 cm ihr könnt ihn auch höher machen. Niedriger würde ich nicht empfehlen, denn selbst wenn ihr die Form später nicht ganz voll füllt, so wird der Kuchen doch ein klein wenig aufgehen. Fügt den 8 cm noch ca. 1 cm als Klebelasche hinzu. Insgesamt schneidet ihr also einen Streifen ab, der 9cm breit ist und einmal um eure Form gelegt werden kann. Die Länge muss nicht am Stück abgemessen werden. Endet der erste Streifen an einer Stelle, setzt ihr dort einfach einen zweiten an.

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Wenn ihr den Streifen abgeschnitten habt, zeichnet ihr mit einem Bleistift nach 1 cm vom Boden aus gesehen eine leichte Linie vor. Dieser 1 cm ist eure Klebelasche. Die Form benötigt Tonkarton um stabil zu sein. Tonkarton ist stabil, lässt sich aber nur schwer falten. Deshalb ist es nötig, die Klebelasche zu filzen. Entweder mit eine Schere (dann bitte nicht zu fest aufdrücken) oder mit einem Embossing-Stift. Der Embossing-Stift ist eine gute Sache und kann bei Bastelarbeiten immer wieder zum Einsatz kommen. Es gibt dazu allerdings auch alternativen. Bei Interesse könnt ihr euch auch in jedem Bastel- und Kunstgeschäft informieren. Habt ihr die Lasche gefilzt? Dann schneidet kleine Dreiecke in die Lasche und knickt das übrig gebliebene ein. Natürlich so, dass alle Striche nach außen zeigen. <- Der Hygiene zur Liebe ! Die Bodenform wird natürlich auch mit der Strichseite nach unten verarbeitet.

Die Form zusammensetzen 

Dann könnt ihr die Form auch schon zusammensetzen. (Am besten mit hitzebeständigem Tesa.) Die Dreiecke der Klebelaschen umarmen die Form beim Zusammenkleben von außen und werden mit hitzebeständigem Tesa fixiert. Und so entsteht eine neue individuelle Kuchenform.

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Ich bekomme übrigens kein Geld dafür, dass ich ununterbrochen auf den hitzebeständigen Tesa aufmerksam mache 😀 Ich möchte nur vermeiden, dass der Kleber schmilzt und sich mit eurem Kuchen vermengt. Wäre ja auch schade um die ganze Arbeit mit dem Teig!

Mein Ergebnis

Und so schaut das Backergebnis aus. Hier erkennt ihr auch, warum eine Füllung dieses Kuchens NICHT möglich wäre. Der Rahmen geht beim Entfernen der Form leider kaputt. Wenn ihr allerdings kreativ begabt seid, könnt ihr mit Zuckerschrift Tasten malen und mit Lebensmittelfarbe/-paste einen schwarzen Guss herstellen um das Klavier zu bemalen. Euren Ideen sind keine Grenzen gesetzt

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In der Regel wird die einfache Menge an Teig übrigens etwas zu viel für die Form sein und ihr könnt noch einen Mini Kuchen oder Muffins backen. Das wird immer so sein, zumindest bei mir 😉 . Ich werde immer etwas Teig über haben. Aber der reicht dann gut für 5-6 Muffins dazu – oder eben für einen Mini Kuchen. Solche Formen habe ich übrigens noch nie über 175° gebacken und das würde ich auch nicht unbedingt tun. Reduziert lieber die Gradzahl und verlängert dafür die Backzeit. Orientiert euch an 20 – 25 min, 45 min und 60 min schaut zu diesen Zeiten nach eurem Kuchen und macht einfach eine Holzstäbchenprobe!

Viel Spaß 🙂

eure Astrid

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